FAQ: Verhaltenssüchte

Häufig gestellte und allgemeine Fragestellungen zu Verhaltenssüchten:

Ich ertappe mich immer öfter dabei, dass ich Dinge einkaufe, die ich eigentlich gar nicht brauche. Während des Einkaufens ist mir das ganz egal, aber danach zuhause bin ich dann richtig wütend auf mich selbst. Kann mir da eine Beratung helfen?

In der Beratung gibt es die Möglichkeit genauer hinzuschauen, was Sie mit dem Kaufen erreichen: belohne ich mich damit, hilft es gegen Langeweile, lässt es mich kurzfristig den Alltag oder einen gewissen Frust vergessen …

Dadurch können Handlungsalternativen entwickeln werden und die Chancen steigen, in Zukunft darauf zu achten, besser und liebevoller mit sich selbst umzugehen.

 

Mein Sohn hat regelmäßig Handyrechnungen von 100en Euros. Da er noch in Ausbildung steht, muss ich diese zahlen. Ist er handysüchtig?

Jungen Menschen fällt es oft noch schwerer als Erwachsenen sich Geld einzuteilen, beim Telefonieren ist es noch schwieriger, da man die Rechnung erst im Nachhinein präsentiert bekommt. Auch wenn die Telefonkosten höher sind, macht es vielleicht Sinn, dass Ihr Sohn ein Wertkartenhandy benützt und sie damit gemeinsam festlegen, wie viel im Monat „vertelefoniert“ werden darf.

Meist kann man hier nicht von Sucht sprechen, wenn auch gewisse Verhaltensweisen Suchtcharakter bekommen können: das würde heißen, dass sich das Handeln und Denken ihres Sohnes nur mehr um sein Handy dreht, alles andere nebensächlich wird und es auch zu Entzugssymptomen kommt.

 

Wollte mich erkundigen, ob sie auch Beratungen in Suchtformen anbieten, die auf der b.a.s.-Website nicht angeführt sind ?

Sie können sich gerne mit Fragen zu jeglichen Suchtphänomenen an uns wenden. Vereinbaren Sie telefonisch einen Termin für ein persönliches Beratungsgespräch.

 

Mein Partner verbringt Stunden und Nächte vorm Computer. Ich habe versucht mit ihm zu reden aber er blockt nur ab. Ich denke er ist onlinesüchtig, was kann ich tun?

Nehmen Sie davon Abstand Ihren Partner überzeugen zu wollen, dass er ein Problem hat – meist erreicht man dadurch eher ein Zurückziehen bzw. wird das eigene Verhalten verharmlost: „So ein Blödsinn, ich kann ja jederzeit aufhören, ich hab das im Griff!“.

Die Wahrscheinlichkeit Ihren Partner zu erreichen, steigt, wenn Sie von sich und Ihren Gedanken und Gefühlen erzählen. Wenn Sie z.B. Ihre Beobachtung, dass Sie in letzter zeit viel weniger gemeinsam tun als es früher üblich war. Dass statt dem gemütlichen Zusammensitzen am Abend und über den Tag plaudern, statt dem Kinobesuch ..., nun jeder in seinem Eck sitzt … Sagen Sie, wie es ihnen geht, was Sie vermissen ...

Vielleicht ist es durch so einen Zugang möglich über ihre Beziehung und ihr Zusammenleben zu sprechen. Und vielleicht schafft Ihr Partner dann in einer vertrauensvollen Atmosphäre über seine Sorgen zu reden …

Auch für Sie ist es möglich und sinnvoll, Beratung durch einen Profi in Anspruch zu nehmen.

 

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Weitere Fragestellungen:

 

Weitere Informationen zu diesem Thema Beratung finden Sie auf der Unterseite Sucht Infos zum Thema Verhaltens­süchte.