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Illegalisierte Drogen

Das ambulante Beratungs- und Therapieangebot der b.a.s. im Bereich der illegalisierten Drogen wird weitaus mehr als die Arbeit mit anderen Suchtformen vom Spannungsfeld zwischen therapeutischer Haltung und gesellschaftlichem Auftrag geprägt. Durch die einerseits gesellschaftliche Tabuisierung und andererseits Polemisierung der Drogenproblematik wird objektive Information und damit rasche Inanspruchnahme von adäquaten Behandlungsangeboten oft erschwert.

Daraus ergibt sich die Notwendigkeit, praktische Erfahrungen durch die Arbeit mit Betroffenen sowie neueste wissenschaftliche und medizinische Erkenntnisse in die Politik und Öffentlichkeit zu tragen. Wir sehen die Lobbyarbeit in politischen Gremien, fachspezifischen Netzwerken und in der Öffentlichkeit als wichtigen Bestandteil unseres Arbeitsauftrages.

Die b.a.s. bekennt sich zur Abgabe von Substitutionsmittel an abhängige Menschen aufgrund einer medizinischen und sozialen Indikation. Das Ziel in der psychosozialen Betreuung von Menschen, die sich im Substitutionsprogramm befinden, ist die Verbesserung der Lebensqualität und die psychosoziale Reintegration.

Für Menschen mit einer Gerichtsauflage steht unsere nach §15 SMG anerkannte Einrichtung ebenso zur Verfügung.

Die Begleitung und Beratung von Menschen mit einem hoch riskanten Konsum von „Research Chemicals“ stellte in den letzten Jahren eine neue Herausforderung dar: es geht vor allem darum, diese Menschen überhaupt zu erreichen und sie zu motivieren unser Angebot in Anspruch zu nehmen. Ziel ist, die Risiken, welche durch den Konsum dieser Substanzen entstehen, weitestgehend zu minimieren und die KonsumentInnen bei ihren Abstinenzversuchen zu unterstützen.

Menschen mit problematischem Cannabiskonsum, die eine Auflage einer Gesundheitsbehörde haben oder von sich aus ihren Konsum verändern wollen, sind eine weitere Zielgruppe in den b.a.s Beratungsstellen.

Auf die Wahrung der Anonymität und der absoluten Schweigepflicht des Beraters/der Beraterin wird in der b.a.s. Wert gelegt.

 

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Zum diesem Thema gibt es auch eine FAQ-Seite: FAQs zum Thema Illegalisierte Drogen.